Eher nebenbei weist uns eine Urkunde aus dem Jahr 1340 auf ein eigenes Gericht in Trohe hin. Der Edelknecht Hartmut v. Trohe und seine Frau Agnes verzichten auf Güter „in dem gerichte zu Drahe“ und in Rödgen im Buseckertal gelegen. Diese Güter hatte der verstorbene Ritter Reinhard v. Schwalbach vom verstorbenen Happel v. Trohe eingeklagt, dem Vater Hartmut v. Trohes.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts wanderten zahlreiche Bewohner unserer Gegend aus. Ziele waren häufig Amerika und Paris.
Die Gründe waren u.a. massive Arbeitslosigkeit, schlechte Ernten und damit einhergehende Teuerung. Dies führte zur Verarmung großer Bevölkerungsteile.
In älterer Literatur wird von einer Sage über eine Burg in Trohe berichtet.
Der älteste Nachweis scheint sich in einem Roman von Justus Treumund zu finden.
Bei einem Gespräch über die Frage der Todesstrafe erinnert sich die Figur des Michel, in Treumunds Roman, an eine Geschichte aus Trohe:
1327 Juni 9
Johannes v. Kinzenbach, Ritter, und seine Frau Lysa stiften in die von den Eltern des Johannes, Rycholf v. Kinzenbach und seiner Frau Elisabeth gegründete Kapelle verschiedene Einkünfte für den Unterhalt des Priesters und treffen eingehende Bestimmungen über deren Verhältnis zur Mutterkirche Heuchelheim und über die Besetzung der Kapelle mit einem Priester.